Grube Camphausen Das Abteufen der Fischbachschächte I und II im Fischbachtal begann 1871. Während des Abteufens der beiden Schächte wurden zerbrochene Tongefäße, Knochen und Asche gefunden. Bei ihnen handelte es sich um Überreste einer keltischen Opferstätte.[1] 1874 kam ein dritter Schacht hinzu. Den Namen „Grube Camphausen“ erhielt das Bergwerk im gleichen Jahr anlässlich eines Besuchs des damaligen preußischen Finanzministers Otto Camphausen.[2] Ab 1877 wurde der Förderbetrieb ausgebaut und eine Bahnstrecke gebaut. Im Jahr 1988 wurde die Stilllegung des Bergwerks zum Jahr 1990 beschlossen. Am 1. Januar 1990 verlor Camphausen seine Eigenständigkeit und wurde zusammen mit der Grube Reden Teil des neuen Verbundbergwerks Reden-Camphausen. Die letzte Steinkohle wurde im November 1990 gefördert. Back